


Rückblick: SXSW 2010
Berlin wird zu einem der wichtigsten Partner der SXSW 2010 – Zweitgrößte Städtedelegation auf der South By Southwest Music Conference in Austin, Texas
Berlin, 22. März 2010. Berlin ist der wichtigsten Musikstandort Deutschlands. Und gewinnt auch international weiter an Bedeutung. Das ist das Fazit nach fünf Tagen SXSW South By Southwest Music Festival in Austin, Texas.
Nur eine einzige Stadt war präsenter auf der SXSW Music Conference als die Berliner: die aus dem Mutterland des Pops, die Delegation aus London. 23 Unternehmen der Berliner Musikindustrie sowie Berliner Bands und Musiker zeigten sich auf einer der wichtigsten Musikkonferenzen, die mit fast 2000 auftretenden Bands gleichzeitig eines der bedeutenden Festivals darstellt.
Geplant und betreut wurde der gemeinsame Auftritt von der Berlin Music Commission (BMC), die als übergreifendes Netzwerk der Berliner Musikbranche fungiert. Die BMC organisierte eine Reihe von Veranstaltungen und Events, die allesamt sehr erfolgreich verliefen.
Besonders gelungen, so der BMC-Cluster-Manager Olaf „Gemse“ Kretschmar: Der gemeinsame Auftritt der deutschen Musikstandorte Berlin, Hamburg und Köln. Unter der Überschrift „Wunderbar – Lunch with the Germans“ wurden in der für Berlin so typischen und in aller Welt geschätzten lockeren Atmosphäre Vertreter des internationalen Musikbusiness eingeladen – direkt an Austins Ausgehmeile, der 6th Street. Wichtiges Networking, das zu Musik von der in Berlin ansässigen Heidi einen Einblick in die Clubkultur der Hauptstadt gewährte – aufgewertet noch einmal durch die Kochkünste von Phillip Patzig und Hayk Seirig aus Berlins legendärer Bar 25, der wohl bekanntesten Strandbar der Welt, die dem Mittag eine besondere Note verliehen. Konzertveranstalter Berthold Seliger: „Das war ein sympathischer Auftritt in einer angenehmen Location und mit gutem Konzept – unsereiner braucht einfach einen Platz, an dem man in guter und entspannterAtmosphäre sich treffen, reden und eben auch Geschäfte machen kann. Perfekt – oder, um es so zu sagen: “wunderbar”!
Ähnlich sah es auch Norbert Niclauss, Musikreferent des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien: „Wir haben da genau den richtig Ton aus Coolness und Zurückhaltung getroffen.“
Die Berliner Unternehmen, die in Austin ihre Kontakte zur Musikbranche pflegten, stammen aus allen Bereichen der Musikwirtschaft. Download-Portale, Booking-Agenturen, Online-Radios und neue Web-Dienste für Musiker und Musikfans gehören ebenso dazu wie die Popkomm und verschiedene Plattenlabel. Insgesamt reisten 23 Berliner Firmen nach Austin.