
Berlin Music Week
Gemeinsam mit den Netzwerken Berlin Music Commission eG und Clubcommission e.V. und all2gethernow startet die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen im September 2010 die Dachmarkenkampagne „Berlin Music Week“. Berlin hat weltweit einen exzellenten Ruf im Bereich Musik zu verteidigen. Wir müssen die Grundlagen schaffen, um die Marke „Berlin Music“ langfristig zu festigen und die strategische Position Berlins auszubauen. Die „Berlin Music Week“ integriert genreübergreifend die verschiedenen Akteure der Musikwirtschaft und bündelt alle Aktivitäten und Veranstaltungen rund um das Thema Musik jährlich in der Mitte des Monats September in der deutschen Hauptstadt.
Avisiert sind umfangreiche nationale und internationale Marketing-Maßnahmen sowie ein Internet-Portal mit Verlinkungen zu allen involvierten Events. Federführend in der Organisation und Durchführung ist die Berlin Music Commission, in enger Zusammenarbeit mit der clubcommission und dem VUT. Initiativen wie All2gethernow mit Bar Camp und Konferenz und BerMuDa als Festival für elektronische Musik sollen eingebunden werden, die Popkomm ist als strategischer Partner bereits im Frühstadium in die Planungen involviert.
Die Berlin Music Week bewegt sich weg von einer klassischen Fachmesse hin zu Formaten, die publikumsoffen sind und in denen konsequent Musik im Vordergrund steht, hin zu Formaten, die es ermöglichen, neue oder alternative Trends vorzustellen und wo auch Business auf eine neue zeitgemäße Art vermittelt wird – dezentral, offen, kommunikativ, netzwerkorientiert. Die Berlin Music Week wird die gesamte Wertschöpfungskette Musik umfassen und alle Segmente der Musikwirtschaft zu involvieren. Zugleich sollen auch die verschiedenen, häufig konträren Strömungen der Musikbranche, von Majorlabel bis Indie, von traditioneller bis hin zu netzgestützter Musikwirtschaft eingebunden werden. Sie müssen unter ein Dach und können in dieser Aufstellung, da sie nicht mehr im Zwang stehen, die gesamte Branche repräsentieren zu müssen, ungleich offener und radikaler ihre Philosophie umsetzen. Nur in dieser Begegnung der Antipoden kann die Branche ihre neuen Wege finden.
Wir brauchen mehr Musik – quantitativ und qualitativ.
Wir brauchen den Konsumenten, das Musikpublikum.
Wir brauchen einen offener und breiter gefassten Dialog in der Branche.
Umgesetzt in ein Veranstaltungsformat ergeben sich daraus für die Berlin Music Week 4 Säulen:
- ein dezentrales Musikfestival, welches die Bandbreite moderner populärer Musik abdeckt, aber auch Formate präsentiert, die einzelne Segmente darstellen.
- eine publikumsorientierte Musik Messe
- Musikkongress und Barcamp
- Special Events für die Branchenkommunikation – also zum einen Initiativen und Unternehmen, deren Interessen von den anderen Formaten nicht abgebildet werden, aber auch Branchenmeetings und Veranstaltungen von Verbänden und Netzwerken. In diesem Rahmen sollen auch Wettbewerbe zur Nachwuchsförderung durchgeführt werden, sowie Preisverleihungen.
Musik muss zum Thema Berlins im Jahre 2010 werden. In einer konzertierten Aktion präsentiert die deutsche Musikhauptstadt international ihr Portfolio an Musikkultur vom 6. – 12.9.2010.
Nach einer eigenen Modewoche hat die Stadt damit auch eine Musikwoche, die nicht nur für ein Fachpublikum gedacht ist, sondern offen ist für alle Musikinteressierte und die unterschiedlichen Segmente, Strömungen und Genres der Musikwirtschaft integriert.